Natur-Photographie

Schlafgemeinschaft männlicher Blutweiderich-Sägehornbienen (Melitta nigricans) am Blutweiderich (Lythrum salicaria) im Juli 2020. Dieses schöne Bild war über mehre Tage hinweg immer am gleichen Blütenstand zu beobachten.


Schmalbiene (Lasioglossum spec.) an der Zaunwicke (Vicia sepium) im Juli 2020. Hier sucht sie möglicherweise nach sogenannten extrafloralen Nektarien, also Nektarorganen die ausserhalb der Blüte sitzen.


Blutweiderich Langhornbiene (Eucera salicariae) am Blutweiderich (Lythrum salicaria) im Juli 2020. Diese Wildbienenart ist auf den Blutweiderich spezialisiert und sammelt den Pollen für ihren Nachwuchs ausschliesslich dort. Die Biene ist stark gefährdet, weshalb auch der Blutweiderich zur Blütezeit nicht gemäht werden sollte.


Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum)- ein Weibchen. Es ist an der gelben Bauchbürste zu erkennen, an die es den gesammelten Pollen abstreift. Die Männchen tragen am Hinterleib dornige Fortsätze mit denen sie Rivalen aus ihrem Blütenrevier vertreiben.


Zwerg-Wollbiene (Anthidium nanum), eine eher seltene Art, die aufgrund ihrer geringen Größe auch schnell übersehen werden kann. Diese  entdeckt von meiner Tochter in der Trockenaue am Rhein. Als Pollenquelle werden Korbblütler wie hier eine Flockenblume bevorzugt. Die Art steht auf der Roten Liste (RL 3-gefährdet). Sie nistet gerne in markhaltigen oder hohlen Stängeln z.B. von Disteln oder Königskerzen.  Auf Ruderal- und Brachflächen und an Wegrändern sollten die abgestorbenen Pflanzen also bestenfalls nicht aus vermeintlicher Ordnungsliebe entfernt werden.

Erdhummel auf der wilden Karde (Dipsacus fullonum), einer  zweijährigen Pflanzenart, die zur Blütezeit auf Hummeln  und später im Jahr auf Vogelarten wie den Stieglitz sehr anziehend wirkt. In den Blattachseln dieser wunderschönen Pflanze sammelt sich Regenwasser, wodurch die Pflanze von Tieren, insbesondere auch von Vogelarten als Trinkwasserstelle genutzt werden kann. Dieser Umstand findet sich schon im wissenschaftlichen Gattungsnamen "Dipsacus" wieder. "Dipsa" kommt aus dem griechischen und bedeutet "Durst".


Makroaufnahmen aufgenommen mit Nikon D5600 , Objektiv: Tamron SP AF 60mm, F2.0 Di II Macro 1:1

Landschaftsaufnahmen mit Sony Xperia, Nikon mit Sigma 17-70 mm, 1:2,8-4 DC