Artenvielfalt zum Anfassen...

 

Mit der Filznadel und viel Zeit entstehen Arten, die ganz besonders schützenswert sind...


Steinkauz

 (Athene noctua)

 

Diese kleine nächtliche Eule lebt in offener, strukturreicher Landschaft mit alten Bäumen als Bruthöhlen, mit Sitzwarten und niedrigwüchsiger Vegetation als Jagdgrund. Alte Streuobstwiesen sind zum Beispiel wertvolle Lebenräume. Der Steinkauz ist durch den Verlust an geeigneten Habitaten gefährdet. Durch den Erhalt von Streuobstwiesen, das Anbringen von Niströhren und die Förderung von strukturreichem Grünland ist es möglich, dass sich Bestände wieder erholen.



Feuersalamander

(Salamandra salamandra)

 

Der hübsche Lurch setzt auf seine Warnfarben. Damit fällt er wahrlich auf und ist zugleich in seinem Tagesversteck meisterlich getarnt. Ihn kennt wohl (fast) jedes Kind. Er lebt in feuchten Laubwäldern, seine Larven bewohnen Quellbäche oder kleine saubere Tümpel. Mit ca. 3 - 6 Monaten werden sie erwachsen und ziehen an Land. Durch den Strassenverkehr und die Regulierung von Bachläufen inbesondere entlang von Waldränder oder auf Waldwegen, ist der Feuersalamander stark gefährdet.



Westliche Smaragdeidechse

(Lacerta bilineata)

 

Die Westliche Smaragdeidechse bewohnt wärmebegünstigte Trockenstandorte. Sie mag den Wechsel von sonnigen offenen Bereichen und grasiger schützender Vegetation. Stichwort Strukturreichtum.

Die Westliche Samargdeidechse gibt es im badischen Raum allerdings nur am Kaiserstuhl und Tuniberg. Auf Lesesteinhaufen oder Trockenmauern kann die tagaktive Schönheit ein ausgiebiges Sonnenbad nehmen. Durch Verbuschung von Lebensräumen und Intensivierung von Bewirtschaftung ist sie gefährdet. Die Art ist streng geschützt.



Weinbergschnecke 


Bienenfresser



Buntspecht


Wiedehopf